Musikalisches Angebot unserer Gemeinde

 

Kirchenchor
im Luthersaal der Christuskirche
Donnerstags 20.00 Uhr
Ursel Müller, Tel. 06201/73564       

Posaunenchor
im Keller der Christuskirche
Freitags 20.00 Uhr
Michael Ackermann Tel. 06201/592798

 


Letzte Änderung von: Antje Löffel
Letzte Änderung am: 05.02.2017 19:03 Uhr

 

Kirchenchor

Krchenchorkonzert am 8. Dezember 2014 in der Christuskirche

Evang. Kirchenchor Hemsbach-Sulzbach und Kurpfalz-Philharmonie begeistern ihr Publikum in  der Christuskirche

Wunderschöne Chorsätze  und Instrumentalstücke legten eine ruhevolle Stimmung  über die beinahe voll besetzte  Christuskirche. Dabei machten die  über 30 Sopran-, Mezzosopran- und Alt-Stimmen des Frauenchores und die Qualitäten des Streichorchesters sowie die Flötensolistin Claudia Warth die „Geistliche  Abendmusik“ zu  einem kulturellen Ereignis.  Im Mittelpunkt des von Chorleiter Carsten Ehret  ausgefeilten Programmes  standen Werke des 19. und  frühen 20. Jahrhunderts.

Das Konzert begann mit  der Motette „Veni  domine“  von Felix Mendelssohn-Bartholdy, in der  das adventliche Warten auf  die Geburt Christi zum Ausdruck gebracht wird. Mit der danach folgenden „Messe in A“ von Joseph Gabriel Rheinberger bauten Chor und Orchester sehr schnell einen anspruchsvollen Spannungsbogen  zu ihren  Zuhörern auf. Diese Messe wurde in der Christnacht des Jahres 1881 uraufgeführt und trägt daher auch den Untertitel in navitate Domini (zur  Geburt des Herrn). Mit  Johannes Sebastian  Bachs variationsreichen Stück  „Wir glauben all an einen Gott“ ging es für das 12köpfige Streichorchester gefühlvoll und eindringlich weiter. Nach einem geistlichen Impuls von Pfarrerin Monika Lehmann-Etzelmüller brillierte die junge  Flötensolistin beim  anschließenden „Flötenkonzert  in  G-Dur“ von Johann Joachim Quantz, der Flötenlehrer  von Friedrich II. von Preußen war.  Dabei spielten sich Solistin  und Orchester  die variationsreichen Themensätze und Rahmenmotiv immer wieder  zu. Im dritten Teil der  Abendmusik waren Werke von Komponisten zu hören,  die um die Jahrhundertwende herum gelebt und gewirkt haben. Camille Saint-Saens – bekannt vor allem für  seinen „Karneval der Tiere -  war  auch als  Organist tätig. So schrieb er das nachfolgende  „Laudate dominum“, eine Vertonung  von Worten des 117. Psalms von ihm. Nach dem vom Streichorchester gefühlvoll vorgetragenen „Elegy“ von Edward Elgar

trug der Frauenchor auf  beeindruckende Weise die  zwei A-Capella-Stücke „Wach Nachtigall, wach auf“ und  „Ein Kind geboren zu Bethlehem“ aus der Feder von Arnold Mendelssohn vor.

Mit den 3  folgenden Stücken von Ralph Vaughan-Williams Sammlung „Folk Songs oft the Four Seasons“ tauchte das Orchester und Pianist Alexander Lenz  zusammen  mit dem  Frauenchor  in die flotte  und  zugleich besinnliche Welt der weihnachtlichen  englischen Volkslieder ein. Dabei gab es bei dem zweiten Stück „Wassail Song“ reichlichen Zwischenapplaus, der  nach dem  Schlussstück „God bless the Master“ in  lange  anhaltenden Beifall mit Bravorufen  überging.  Die Akteure des Abends  wurden erst mit der Zugabe „Glory to thee my  God“ vom begeisterten Publikum entlassen.

Wie sehr den Zuhörern das Konzert gefallen hatte, kam auch in der großzügigen Kollekte am Ausgang zum Ausdruck, um die  der Chor statt Eintritt gebeten  hatte. So konnten davon zusammen mit den Einnahmen beim Novembermarkt sämtliche Kosten  für  Orchester und  Solistin gedeckt werden. An dieser Stelle geht noch ein großes Dankeschön zum einen an die Sängerinnen, die mit großem kreativen Einsatz  für ein reichhaltiges Angebot beim Novembermarkt gesorgt haben und zum anderen an die Kirchengemeinde für ihre großzügige Unterstützung - sei es durch Kuchenspenden oder den Besuch des Novembermarktes.